ver.di · Tarifrunde 2026

DEIN LOHN.
MEHR WERT.

Wir fordern 7 % mehr, mindestens 300 € im Monat. Die Geschäftsführung bietet erst ab Juli 2027 eine Tariferhöhung an. Rechne aus, was das für dich bedeutet.

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Was verdienst du aktuell?

Ausgangsgehalt ohne die hier verglichenen Erhöhungen. Sonderzahlungen sind nicht berücksichtigt.

Das bringt dir die ver.di-Forderung ab November 2026:
+300 €
jeden Monat zusätzlich brutto

7 % oder mindestens 300 € – es gilt der höhere Betrag. Keine Rückwirkung.

ver.di-Forderung · ab November 2026
3.800 €
dein neuer Monatslohn

Laufzeit bis Juli 2027. Danach wollen wir neu verhandeln.

Angebot der Geschäftsführung · erst ab Juli 2027
3.559,50 €
dein Monatslohn ab Juli 2027

Bis Juni 2027 keine Tariferhöhung durch dieses Angebot.

Warten kostet Geld.
12 MONATE.

Von Juli 2026 bis Juni 2027 sieht die Geschäftsführung keine tarifliche Gehaltserhöhung vor.

ver.di will schon ab November 2026 mehr Lohn durchsetzen – und bereits 2027 erneut verhandeln.

Was macht das bis Juli 2027 aus?

Gleicher Vergleichszeitraum für beide Vorschläge: Juli 2026 bis einschließlich Juli 2027.

So viel mehr Brutto bringt dir die ver.di-Forderung in diesem Zeitraum:
+2.640,50 €
im Vergleich zum Angebot der Geschäftsführung
Ab November 2026
ver.di: 7 %, mindestens 300 €Ab Juli 2027 läuft die geforderte Tariflaufzeit aus; neue Verhandlungen vorgesehen.
Ab Juli 2027
Geschäftsführung: 1,7 %Im Juli 2028 weitere 2 %, Bindung bis Ende 2028.

Und was ist mit 2028?

ver.di fordert bewusst eine kürzere Laufzeit. Wir wollen nach Juli 2027 erneut verhandeln. Wie hoch die nächste Tariferhöhung ausfällt, steht heute noch nicht fest.

Die Geschäftsführung will dagegen bis Ende 2028 festlegen: 1,7 % ab Juli 2027, weitere 2 % ab Juli 2028.

Deshalb gibt es hier kein Diagramm und keine erfundene ver.di-Prognose bis 2028. Wir zeigen nur, was heute tatsächlich gefordert beziehungsweise angeboten wird.

Außerdem fordert ver.di den Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen. Das gehört zu einem guten Tarifabschluss – lässt sich aber nicht in Euro ausdrücken.

Der Preis des Wartens

Während die Geschäftsführung erst im Juli 2027 erhöhen will, steigen die Preise weiter. Bei der für 2027 angenommenen Inflation von 3,0 % bleibt eine Erhöhung um 1,7 % allein betrachtet darunter.

Einzelne Jahreswerte und Tarifstufen sind keine vollständige Reallohnberechnung. Die Inflation ist eine Prognose, keine gesicherte Preisentwicklung.

Rechenweg und Annahmen anzeigen

ver.di: monatliche Erhöhung = max(7 % des bisherigen Bruttomonatslohns, 300 €), erstmals November 2026; ohne Rückwirkung. Diese monatliche Erhöhung wird neunmal von November 2026 bis Juli 2027 gerechnet.

Geschäftsführung: zunächst keine Tariferhöhung, dann 1,7 % ab Juli 2027. Für den gemeinsamen Zeitraum fällt dieser erhöhte Monatslohn einmal an. Die weitere Erhöhung ab Juli 2028 beträgt 2 % auf den dann geltenden Lohn (also 1,017 × 1,02, nicht 3,7 % einfach addiert).

Gesamtunterschied Juli 2026 bis Juli 2027: 9 × ver.di-Monatserhöhung − 1 × 1,7 % des Ausgangslohns. Die insgesamt 13 Monatsgehälter des Vergleichszeitraums sind ohne Sonderzahlungen und Steuern berechnet.

Inflation: Für das Jahr 2027 wird eine Prognose von 3,0 % verwendet. Ein Vergleich der Jahresinflation mit nur einer Tarifstufe ist eine vereinfachte Illustration; kein exakter Vergleich über den ganzen Zeitraum.

Quellen: Die Tarifpositionen stammen aus den Angaben der ver.di-Betriebsgruppe NetCologne zur laufenden Tarifrunde. Inflationsannahme: Bundesregierung – Wirtschaft und Prognosen. Vor öffentlicher Freigabe bitte den spezifischen Prognosebeleg aktualisieren und prüfen.

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